Die Bibliothek
Schatzkammer
Im dritten Hof
Bagdat- Pavillon
Harem
Süleymaniye Camii

Moschee von Süleiman dem Prächtigen (Süleymaniye Camii)
Die Süleymaniye Camii, Werk des großen türkischen Architekten Mimar Sinan, übertrifft in ihrer Größe alle anderen Moscheen Istanbuls.
Auf der Spitze eines Hügels erbaut, beherrscht sie das Goldene Horn und bietet einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.




 

Das grandiose Bauwerk wurde zwischen 1550 und 1557 vom mächtigsten osmanischen Sultan, Süleiman I., genannt der Prächtige, errichtet. Der Innenraum der Moschee beeindruckt durch seine Größe, bleibt aber gefällig durch seine Schlichtheit. Außer den herrlichen Kacheln aus Iznik, den bemerkenswerten Glasmalereien von Ibrahim dem Säufer und vier massiven Säulen, die aus Baalbek, Alexandria und dem byzantinischen Palast in Istanbul stammen, besitzt der Raum nahezu keine Dekoration.




 

Die auf die Kuppel gemalten Ornamente wurden erst im 19. Jahrhundert hinzugefügt. Architekt Sinan, der mit dieser Moschee die Hagia Sophia übertreffen wollte, übernahm deren Bauplan und änderte ihn gemäß den Erfordernissen des islamischen Gottesdienstes ab. Der Friedhof bei der Moschee enthält die türbeler ("Grabstätten") von Süleiman und seiner Gemahlin Haseki Hürrem (Roxelane), die wegen der Schönheit ihrer Fayencen nicht verpasst werden sollten.